DIREKT KONTAKT

Ihr Weg zur Energie-Effizienz


WIR FREUEN UNS AUF IHRE FRAGEN

ERN - Energiedienstleistungen Rhein-Neckar GmbH
Donnersbergweg 2
67059 Ludwigshafen
Tel.: 0621/321690
vertrieb@ern-ernergie.de

Neues Energiepaket: Das müssen Sie wissen

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat sich mit der EU-Kommission auf inhaltliche Änderungen der energiewirtschaftlichen Gesetze verständigt. Das neue Energiepaket bringt entscheidende Veränderungen für die Eigenstromerzeugung. Aber bringt es auch ausreichende Planungssicherheit?

Lange hat das BMWi mit der Europäischen Kommission über eine Neuerung der energiewirtschaftlichen Gesetze beraten. Die neue Regelung wurde am 30. August 2016 endgültig beschlossen.

Das neue Energiepaket hat maßgeblichen Einfluss auf bereits verabschiedete Gesetzestexte. Insbesondere erfordert es die Anpassung des

  • Kraft-Wärme-Kopplung-Gesetzes (KWKG 2016) und des 
  • Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG 2017)

Welche Veränderungen auf Sie zukommen und wie sich das Energiepaket auf die Eigenstromerzeugung auswirkt, haben wir hier für Sie zusammengefasst:

Kraft-Wärme-Kopplung-Gesetz (KWKG 2016)

Die Gesetzesänderung betrifft vor allem KWK-Anlagen mit einer elektrischen Leistung zwischen 1 und 50 MW.

Sofern der Strom vollständig in das übergeordnete Netz eingespeist wird, lässt sich die Höhe der KWK-Vergütung analog der Ausschreibungssystematik des EEG ermitteln.

Das bedeutet: Den Zuschlag erhält das Unternehmen, das für Errichtung und Betrieb der Anlage mit einer möglichst geringen zusätzlichen KWK-Vergütung auskommt.

Die ersten Ausschreibungen sollen im Winter 2017/2018 beginnen.
 
Die Förderung für KWK-Anlagen mit einer elektrischen Leistung bis einschließlich 1 MW oder einer elektrischen Leistung größer 50 MW ist von der Neuregelung nicht betroffen.
 
Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG 2017)

Vom neuen Energiepaket sind hier folgende Bereiche betroffen:

  • die EEG-Umlage bei Eigenversorgung
  • Ausschreibungen sowie die
  • Entlastung von energieintensiven Unternehmen. 

a) EEG-Umlage bei Eigenversorgung
Neuanlagen, die auf Basis erneuerbarer Energien arbeiten oder hocheffiziente KWK-Technik nutzen, werden weiterhin nur mit einer reduzierten EEG-Umlage in Höhe von 40 Prozent beaufschlagt.

Eigenversorgungsanlagen genießen weiterhin Bestandsschutz, sie bleiben also vollständig von der EEG-Umlage befreit. 

Verändert hat sich dagegen die Situation, was die EEG-Umlagebefreiung für bestehende KWK-Anlagen angeht, die modernisiert werden. Zukünftig gilt: Wurde eine substanzielle Modernisierung durchgeführt, etwa ein BHKW-Generator ersetzt, müssen grundsätzlich 20 Prozent der EEG-Umlage auf den eigenerzeugten Strom entrichtet werden. 
 
b) Ausschreibungssystematik
Bei der Ausschreibung von Photovoltaik-Projekten wurden positive Erfahrungen gesammelt. Darum wird es künftig mehr Ausschreibungen geben, wenn es darum geht, Vergütungen auf Basis des EEG zu ermitteln. 

Ab 2018 sollen für die Bereiche Photovoltaik und Windenergie an Land Ausschreibungen stattfinden mit einem jährlichen Volumen von rund 400 MW elektrisch.

Um besonders innovative und systemdienliche Anlagenkonzepte zu fördern, startet das BMWi eine Innovationsausschreibung mit einer jährlichen Erzeugungskapazität von 50 MW.
 
Sie wollen mehr darüber erfahren, wie sich das neue Energiepaket auf das KWKG 2016 und das EEG 2017 auswirkt und was es für Ihre Eigenstromversorgung sowie Ihre geplanten KWK-Projekte bedeutet?

Die ERN-Spezialisten unterstützen Sie gerne dabei.

Wir geben Ihnen darüber hinaus einen Ausblick über das zukünftige Marktgeschehen. Zudem beraten wir Sie bei der Entwicklung wirtschaftlicher Zukunftskonzepte für Ihre Eigenstromerzeugung oder die Energieversorgung in Ihrem Unternehmen.

Um die Website und Services für Sie zu optimieren, werden Cookies verwendet. Durch die weitere Nutzung der Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Datenschutzhinweise