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Mit wind4factory wollen wir Power Purchase Agreements auch für Industriekunden ermöglichen.

Wirtschaftliche Innovation statt schmutzigen Strom – PPAs als nachhaltige Alternative für die Industrie

 

In unserem letzten Blog-Beitrag haben wir bereits unsere Lösung für eine Versorgung von Industriekunden mit dauerhaft günstigem Windstrom vorgestellt. In diesem Beitrag möchten wir die Grundidee von wind4factory etwas genauer beleuchten. Der Schlüssel dazu sind Power Purchase Agreements (PPAs)

 

Was ist ein PPA?

 

Große Player wie Google, Facebook, Apple oder auch Mercedes Benz haben sich bereits für PPAs entschieden. Dabei sind PPAs keine neue Erfindung der Energiewirtschaft. Sie gewinnen vielmehr in Zeiten an Bedeutung, in denen Nachhaltigkeit und die Absicherung gegen volatile Strompreise in den unternehmerischen Vordergrund rücken. Vereinfacht ausgedrückt handelt es sich bei einem wind4factory PPA um einen langfristigen Stromvertrag, bei dem die Hauptakteure der Betreiber eines Windparks sowie der Industriekunde sind.

 

Wenn am 31.12.2020 die ersten Windenergieanlagen aus der garantierten EEG Vergütung fallen, müssen die Windpark-Betreiber nach Vermarktungslösungen suchen, um einen wirtschaftlichen Fortbestand zu gewährleisten. Werden keine wirtschaftlichen Lösungen gefunden, müssen die betroffenen Windkraftanlagen zurückgebaut werden. In Deutschland betrifft diese Fragestellung ab dem 31.12.2020 etwa 5.500 Windkraftanlagen. PPAs bieten dazu eine attraktive Alternative und vereinen den Vorteil einer langfristigen Preissicherheit für den Industriekunden mit einer Abnahmegarantie zu einem festgelegten Preis für den Windkraftanlagenbetreiber.

 

Risikooptimale Beschaffung für die Industrie

 

Bei der Sicherung und Weiterentwicklung von Industriestandorten ist es oft entscheidend, zum einen finanzielle Chancen frühzeitig zu erkennen und sich zum anderen an nachhaltigen Lösungen zur Energie- bzw. Strombeschaffung zu orientieren. Und dies ist kein Widerspruch. Viele Unternehmen haben Strategien ausgearbeitet und sich Ziele zur Nachhaltigkeit gesetzt. Dazu zählt auch meist, sich überwiegend mit klimaverträglicher Energie aus erneuerbaren Quellen zu versorgen. Wie kann man nun eine solche Nachhaltigkeitsstrategie mit einer wirtschaftlichen Optimierung der Strombeschaffung kombinieren?

 

Wir wollen den Blick auf Harry M. Markowitz zurückgehende Portfoliotheorie sowie deren Erweiterung durch James Tobin werfen, welche der Erkenntnis folgt, dass durch geschickte Mischungen ein risikooptimales Portfolio erzeugt wird. Die Quintessenz der Theorie ist, dass ein Anleger abhängig von seiner Risikobereitschaft eine Mischung (Portfolio) aus risikobehafteten Anlagen (z.B. Aktien) und einer sicheren Anlage (z.B. Top-Staatsanleihen) wählt. Je höher seine Risikobereitschaft ausfällt, desto mehr Aktien und entsprechend weniger sichere Anlage mischt er in seinem Portfolio.

 

Der dahinter stehende Leitgedanke des Verfahrens zur Portfolioauswahl lässt sich grundsätzlich auch auf andere risikobeladene Handlungsmöglichkeiten übertragen – wie beispielsweise die Energiebeschaffung. Hier müssen laufend Entscheidungen getroffen werden zwischen den zwei Extrempositionen (i) einer kontinuierlichen Spotmarkt-Beschaffung (bzw. der Annäherung daran durch eine Tranchen-Beschaffung) sowie (ii) einem längerfristigen Festpreis. Dem Gedanken der Portfolio-Theorie folgend, erscheint eine Mischung aus einer kontinuierlichen Spotmarkt-Beschaffung und einer Beschaffung über einen langfristigen Festpreis risikooptimal. Dabei orientiert sich das Mischungsverhältnis am persönlichen Sicherheitswunsch des Einkäufers. Im Falle einer besonders vorsichtigen Energiebeschaffung bietet sich tendenziell ein höherer Anteil des Festpreises an.

 

Hervorzuheben bei unserem Ansatz wind4factory ist, dass die Preisbindung an eine relativ günstige Stromerzeugungsform erfolgt: Die Stromgestehungskosten aus alten Windenergieanlagen fallen im Durschnitt relativ niedrig aus. Somit kann sowohl für den Industriekunden, aber auch für den Windmüller ein langfristig attraktives Preisniveau vereinbart werde. Gleichzeitig kann der Industriekunden von der CO2-freien Stromerzeugung aus der Windkraft profitieren und somit seine Nachhaltigkeitsbilanz verbessern. Dies nehmen auch die Kunden, Eigentümer und Investoren des Industrieunternehmens zunehmend gerne wahr.

 

Unsere Empfehlung lautet demnach: Setzen Sie nicht alles auf eine Karte und mischen Sie zukünftig Ihrer Spotmarkt- bzw. Tranchen-Beschaffung einen gewissen Festpreisbestandteil – und zwar aus Windenergie onshore – bei.

 

WIN-WIN-Situation

 

Der Industriekunde nutzt bereits bestehende Windenergieanlagen und kann dadurch seine Nachhaltigkeits- und CO2-Bilanz deutlich verbessern. Der Windparkbetreiber kann mit dem langfristigen Festpreis den Fortbestand seines Windparks sicherstellen – unabhängig von kurz- und mittelfristigen Schwankungen des Börsenpreises. Wir machen die beteiligten Partner aus Industrie und Windbrache zu Innovatoren und zu einem First-Mover:

 

Lassen Sie uns gemeinsam die Energiewende zur Industrie bringen und zu einem Erfolgsmodell weiterentwickeln.

 

Warum ERN?

 

Mit wind4factory wollen wir PPAs für Industriekunden ermöglichen, die nicht über eigene Erneuerbare Energien-Abteilungen verfügen wie die Tech-Giganten Google & Co. ERN versteht sich dabei als Intermediär zwischen Industrie und Windenergie und ist zurzeit in Deutschland der einzige Industriedienstleister, der Kompetenzen in beiden Bereichen vereint. Ganz wichtig: ERN verfügt Zugang zu beiden Kundengruppen. Wir sind seit fast zwei Jahrzehnten als erfolgreicher Energiedienstleister für Industrieunternehmen tätig und wir befinden uns seit 1 ½ Jahren im Aufbau und der Entwicklung von wind4factory. Vor diesem Hintergrund haben wir eine große Zahl von Gesprächen mit vielen Windparkbetreibern geführt. Nutzen Sie also unsere besondere Expertise in diesen Bereichen.

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