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ERN informiert: KWK-Gesetz und Eigenversorgung – das ändert sich 2017

Die Veränderungsvorhaben aus dem Energiepaket zum Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz und zur Eigenversorgung (EEG) sind final verabschiedet. Wir sagen Ihnen, worauf Sie sich für 2017 einstellen müssen.

Verabschiedet wurden die Neuregelungen durch den Bundesrat am 16. Dezember 2016.

Zuvor hatten sich das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) und die EU-Kommission darauf geeinigt, was in den energiewirtschaftlichen Gesetzen geregelt wird, die im Energiepaket zusammengefasst wurden.

Die aktuellen Veränderungen im Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWKG)

1. Ausschreibung von Förderungen mittlerer KWK-Anlagen

Im Mittelpunkt der Veränderungen steht die Ausschreibung der Förderung für KWK-Anlagen mit einer elektrischen Leistung zwischen 1 und 50 MW. Darüber hinaus soll zukünftig auch die Förderung innovativer KWK-Systeme ausgeschrieben werden.

Die ersten Ausschreibungen sollen im Winter 2017/2018 beginnen.  Wie sie gestaltet werden und wie die Ausschreibung abläuft, soll durch eine Verordnung geregelt werden. Diese soll Mitte 2017 vorliegen.
 
2. KWKG-Umlage für stromkostenintensive Industrie

Das neue KWKG strebt eine Vereinheitlichung der Privilegierungssystematik von stromkostenintensiven Industrieunternehmen zwischen EEG und KWKG an. Der Mechanismus zur Privilegierung der KWKG-Umlage wird im Sinne der besonderen Ausgleichsregelung des EEG 2017 angepasst. 

Dies bedeutet: Wer bereits einen Begrenzungsbescheid auf Basis des EEG vorweisen kann, wird zukünftig auch analog zum KWGK entlastet.
 
Die aktuellen Veränderungen bei der Eigenversorgung (EEG)

1. EEG-Umlagebefreiung bei Bestandsanlagen

Auch zukünftig bleibt der eigenerzeugte und eigenverbrauchte Strom von Bestands-KWK-Anlagen vollständig von der EEG-Umlage befreit.

Einzige Ausnahme: Wenn eine substanzielle Modernisierung erfolgt, also etwa der BHKW-Generator ersetzt wird, müssen Unternehmen 20 Prozent der EEG-Umlage auf den eigenerzeugten Strom der Bestandsanlage entrichten.

2. EEG-Umlage bei Neuanlagen

Neuanlagen werden geregelt wie bisher. Das bedeutet: Für Neuanlagen zur Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien und hocheffizienten KWK-Anlagen erfolgt weiterhin die geplante Belastung des eigenerzeugten Stroms in Höhe von 40 Prozent der EEG-Umlage.
 
Die durch den Bundesrat verabschiedeten Regelungen für das Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz und die damit verbundenen Konkretisierungen zur Eigenversorgung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes werden am 1. Januar 2017 offiziell in Kraft treten.

Die ERN berät und setzt um

Sie planen die Modernisierung Ihrer KWK-Anlage oder denken über den Ersatz Ihres BHKWs nach? ERN unterstützt Sie sowohl in der Entscheidungsfindung wie auch bei der Bewertung der aktuellen Gesetzeslage.

Darüber hinaus beraten wir Sie über das zukünftige Marktgeschehen und stehen Ihnen bei allen energiewirtschaftlichen Fragestellungen rund um die Energieversorgung in Ihrem Unternehmen zur Seite.

Via: bmwi.de

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